Kernpositionierung
Ein Film, eine Staffel einer Serie oder ein Album braucht eine langfristige Werkidentität; eine einzelne Wiedergabe, eine Streaming-URL oder die zugrunde liegende Datei sind dagegen nur Darstellung oder Quelle. REZICS modelliert Medien als Werkeinheiten, damit sprachübergreifende Namen, regionale Ausgaben und Community-Inhalte wieder zu demselben Werkzusammenhang führen.
Bereits verfügbar
- Mehrsprachige Namen, Zusammenfassungen, Cover, Status und Typdaten für Medienwerke erstellen.
- Serien, Ausgaben, Personen, Organisationen, Figuren, Tags und externe Quellen verbinden.
- Inhaltsknoten mit einer medienspezifischen Inhaltsstruktur anordnen.
- Sammlungen, Rezensionen, Bewertungen, Themenräume und Fortschritt auf dieselbe Identität verweisen lassen.
- Medienbeziehungen in einem gemeinsamen Detailrahmen darstellen und zugleich produktspezifische Felder bewahren.
Umfang der Inhalte
Derzeit eignen sich Alben, Filme und Fernsehserien mit einer übergreifenden Identität als erster Umfang. Ob ein einzelnes Musikstück oder Video ein Medium sein sollte, entscheidet sich daran, ob es unersetzliche Werkfelder und Produktverhalten besitzt, nicht allein an einem anderen Dateiformat.
In Entwicklung
Spoilermarkierungen für Videos, Kennzeichnungen für Werbung oder kommerzielle Inhalte und natives mehrsprachiges Danmaku benötigen Zeitachsen-Semantik, Rechte der Schaffenden und Regeln für sprachübergreifende Darstellung; sie sind noch nicht als verfügbare Fähigkeiten ausgewiesen. Auch eine umfassendere Integration von Wiedergabe und Quellen muss zunächst Grenzen für rechtmäßige Bereitstellung und externe Links klären.
Beziehungen und Grenzen
Medien übernehmen weder Streaming-Wiedergabe noch Dateihosting, Transkodierung oder Verwaltung digitaler Rechte. REZICS bewahrt Werkidentität und Wissensnetz; die tatsächliche Medienauslieferung kann aus rechtmäßigen externen Quellen oder künftig autorisierten Bereitstellungsdiensten kommen.