Kernpositionierung
Eine persönliche Bibliothek erzeugt keine weitere Art öffentlicher Werkdaten. Sie ordnet die langfristige Beziehung zwischen einer nutzenden Person und Büchern zu einer Oberfläche, zu der man leicht zurückkehren kann. Sie kann Später-lesen, laufende Lektüre, Gelesen, Folgen, Fortschritt und persönliche Gruppierungen zusammenführen, ohne dass persönliche Zustände die öffentliche Werkidentität umschreiben.
Vorhandene Grundlagen
- Sammlungen können Bücherlisten erstellen, Werke sortieren und ihre Struktur bewahren.
- Der Lesefortschritt kann Lesestatus, Prozentwerte, Positionen und Ereignisse speichern.
- Bücher und Inhaltsstrukturen stellen Kapitel und Leseeinstiege bereit.
- Folgen und Inhaltsdynamik lassen Lesende Aktualisierungen von Werken und Communities verfolgen.
- Sprachübergreifende Werkidentitäten machen Bibliothekseinträge unabhängig von einem einzelnen übersetzten Titel oder einer Plattform-URL.
Noch nicht entschiedener Produktumfang
Eine Bibliothek kann alle von einer nutzenden Person verfolgten Werkeinheiten, als besessen erklärte Werke, in REZICS erworbene Inhalte oder eine Kombination dieser Bereiche umfassen. Die Gruppierungen auf der linken Seite können mehrere Sammlungen sein oder durch dynamische Suchbedingungen entstehen.
Solange diese Regeln nicht durch reale Nutzungsszenarien belegt sind, lässt REZICS ein unscharfes Feld library nicht zugleich Folgen, Besitz, Kauf und Sammlung bedeuten.
Geplante Erfahrung
Die Bibliothek wird eine Bücherregaldarstellung mit Fokus auf Cover und Lesestatus, einen Einstieg zum Weiterlesen, Auswahl plattformübergreifender Quellen, persönliche Gruppierungen und Batch-Organisation bieten. Mobilgeräte und Desktop sollen Identität und Fortschritt teilen, dürfen jedoch Layouts mit unterschiedlicher Dichte verwenden.
Beziehungen und Grenzen
Die Bibliothek ersetzt weder Sammlung, Lesefortschritt noch Buch; sie verbindet diese Fähigkeiten zu einem für Lesende verständlichen Produkt. Persönliche Zustände gehören der nutzenden Person und dürfen nicht als öffentliche Tatsachen des Werks zurückgeschrieben werden.